Mathe
"Die Mathematik ist (…) zu allen Dingen nütze, aber (…) nicht jedermanns Sache", stellte der deutsche Philosoph Jakob Kraus schon vor über 300 Jahren fest.
Dem wirst du wohl zustimmen: Manche lieben Mathe, anderen mögen das Fach weniger. Doch auch wenn du zu denjenigen gehören solltest, denen das Fach in der Grundschule vielleicht hin und wieder etwas schwerer gefallen sein sollte, musst du dir deswegen erstmal keine Sorgen machen.
Denn in der Realschule wiederholen wir in der 5. Klasse erst einmal die meisten Dinge, die du vom Matheunterricht an deiner Grundschule bereits kennst.
So zum Beispiel die Grundrechenarten wie "Addieren und Subtrahieren" bzw. "Multiplizieren und Dividieren", die Körper oder das Sachrechnen.
Manche Dinge, die du in deinem ersten Jahr an der Realschule neu lernen wirst, nützen dir dann tatsächlich auch in anderen neuen Fächern.
So üben wir beim Thema "Kreis und Winkel" auch das Gradnetz der Erde, das du in der 5. Klasse ebenfalls im Fach Geografie kennenlernen wirst.
Neben den dir bereits bekannten sogenannten "arabischen Zahlen" wie 1, 2, 3 usw. Lernst du bei uns auch die römischen Zahlen, die z.B. so aussehen:
I (=1), II (=2), III (=3). Und diese kannst du wiederum prima im Geschichtsunterricht der 6. Klasse gebrauchen, wenn das Römische Reich durchgenommen wird.
Es gibt im Mathematikunterricht der 5. Klasse also viel Bekanntes zu sehen, aber auch einiges Neues zu entdecken.
"Herzlich Willkommen" im Fach Mathematik.
Unser Mathematikunterricht soll Spaß machen, denn in vielen Bereichen der Technik, Wirtschaft und Wissenschaft kommt man ohne Mathematik nicht aus. Es ist außerdem sehr hilfreich, wenn man beim Shoppen sofort überschlagen kann, ob man mehr spart, wenn man 30% Rabatt auf alle gekauften Artikel oder 60% auf das günstigste Teil erhält. Dahingehend ist Mathematik sogar alltagsrelevant. Deshalb ist uns nicht nur die Vermittlung der vielen Fachinhalte wichtig, sondern auch die Erkenntnis, dass das ganze Leben von Mathematik umgeben ist und jeder auf seine Art Mathematik verstehen kann.
Um diese Erkenntnis bei den Schülerinnen und Schülern zu erreichen, gestalten wir den Unterricht methodisch vielfältig, verwenden unterschiedlichste Anschauungsmaterialien und arbeiten in kooperativen Lernformen.
Darüber hinaus ist für uns ein weiteres wichtiges Kennzeichen eines guten Mathematikunterrichts eine positive Unterrichtsatmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich von den Aufgaben angesprochen fühlen und daher versuchen wir, an den Vorerfahrungen sowie an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anzuknüpfen. Das Wissen, das im Matheunterricht vermittelt wird, wird von Jahr zu Jahr mehr, wird vernetzt, mit neuen Entdeckungen angereichert und durch gezieltes Wiederholen gefestigt. Dabei passieren Fehlern und Fehler gehören dazu, das ist normal und auch gut, wenn man nicht stehenbleibt und aus seinen Fehlern lernt.