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So schreitet die Sanierung der Pestalozzi-Realschule voran - Pestalozzi-Realschule Mosbach

So schreitet die Sanierung der Pestalozzi-Realschule voran

Die Realschüler werden in 140 Raummodulen einer Containeranlage untergebracht. Der Umzug soll in den Herbstferien erfolgen.

Mit Kraft gräbt sich die große Schaufel in den Berg von Schotter. Nur allmählich wird dieser kleiner, denn schon wieder kommt ein Laster angefahren und bringt weiteres Baumaterial. Dieses verteilen die Arbeiter emsig auf dem Lehrerparkplatz hinter dem Nicolaus-Kistner-Gymnasium.

Denn in wenigen Wochen sollen dort die ersten Container aufgestellt werden.

Bis zu den Herbstferien soll alles fertiggestellt sein, damit anschließend die Pestalozzi-Realschule in die große Anlage umziehen kann. Dieser vorübergehende Domizilwechsel ist erforderlich, da die Modernisierung des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes in die nächste Runde gehen soll.

Die Sanierung der Pestalozzi-Realschule ist derzeit die größte Baumaßnahme der Stadt Mosbach. 5,5 Millionen Euro investiert man (2,33 Millionen Euro davon gibt das Land als Förderung dazu), um die Schule für die Zukunft fit zu machen. Künftige Generation von Schülerinnen und Schülern sollen in modernen Klassenzimmern büffeln – sich auf den weiteren Lebens- und Berufsweg vorbereiten. Deshalb saniert die Stadt Mosbach als Schulträger das erste und zweite Obergeschoss grundlegend. Die dortigen Räumlichkeiten – auch der Schulverwaltung – werden bis Ende 2022 rundum erneuert.

Um mit diesen Arbeiten beginnen zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium allerdings an einem anderen Ort untergebracht werden. Die Lehrer(innen) werden zum Beginn des neuen Schuljahres in ein neues Zuhause auf Zeit, in eine Containeranlage umziehen. Die Schulleitung mit Sekretariat wird im ehemaligen Hausmeistergebäude des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums zu finden sein. "Dieser Umzug ist bereits über die Bühne", erläutert Juliane Knapp. Als Abteilungsleiterin Hochbau verschaffte sie sich im Katzenhorn einen Eindruck, wie die Gründungsarbeiten für die Containeranlage voranschreiten.

Insgesamt 140 Raummodule sollen ab Mitte September innerhalb von 14 Tagen aufgestellt werden. Stück für Stück werden die Container dann an den Standort angeliefert. Zunächst werden sie jedoch auf dem Messplatz in Neckarelz "zwischengeparkt". Von dort werden sie einzelnen in das Katzenhorn transportiert. "Auf einem anderen Weg ist das Projekt leider nicht zu realisieren", erläutert Juliane Knapp, die gleichsam die Anwohner, Lehrer und Schüler sowie deren Eltern um Verständnis und Geduld bittet. "Wir werden versuchen, den Straßenverkehr im Hammerweg so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, aber dennoch wird es wegen des Schwertransportes einige Einschränkungen geben", führt die Abteilungsleiterin weiter aus.

Für voraussichtlich zwei Jahre müssen die Realschüler(innen) in der Containeranlage die Bücher wälzen und den Satz des Pythagoras lernen. "Deshalb sind es auch moderne Einheiten, die wir hier aufstellen", erklärt die Abteilungsleiterin. Nur die Fachräume des Schulgebäudes können in dieser Zeit genutzt werden. Alle anderen Zimmer sollen leer sein, damit die Arbeiten zügig vonstattengehen können. Dabei sollen unter anderem die Fassade im ersten und zweiten Obergeschoss energetisch saniert, die Decken-, Wand- und Bodenbeläge erneuert werden. Darüber hinaus wird auch die EDV gemäß den Zielsätzen des Digitalpaktes neu aufgebaut.

Die Pestalozzi-Realschule wird schon seit geraumer Zeit erneuert. In einer ersten Phase hatte man das alte Flachdach durch geneigte Dächer ersetzt. Gleichzeitig hat man im Obergeschoss des Schulhauses einen großen, lichtdurchfluteten Raum geschaffen, der künftig für Veranstaltungen genutzt werden kann. Hierfür hatte die Stadt Mosbach bereits rund 1,9 Millionen Euro in die Hand genommen. Wobei die Große Kreisstadt auch eine Förderung in Höhe von rund 730.000 Euro erhielt.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Pestalozzi-Realschule in einem neuen und attraktiven Glanz erstrahlen. Davon ist Juliane Knapp überzeugt. Die Neukonzeption des Schulgebäudes sei übrigens gemeinsam mit der Schulleitung erarbeitet worden. Die Abteilungsleiterin dankte allen Beteiligten an der Pestalozzi-Realschule und am Nicolaus-Kistner-Gymnasium für ihr Entgegenkommen. Schließlich müssen die Lehrer(innen) des Gymnasiums in dieser Zeit auf den Parkplatz vor dem Freibad "faMos" ausweichen. "Dort haben die Stadtwerke Mosbach Stellplätze zur Verfügung gestellt", erläutert Juliane Knapp, die sich nach dem Gespräch mit der RNZ wieder der Baustelle annimmt und das weitere Vorgehen bespricht.

Quelle: Fränkische Nachrichten (Alexander Rechner)

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